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Jahresrückblick 2000
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| Schon früh und noch im tiefsten Winter haben wieder einige verwegene Swiss Röhrer mit dem Flossbau angefangen. Leider war es auch in diesem Jahr wieder so das sich viele Angemeldet haben aber beim Bau nie erschienen sind, was uns auch in diesem Jahr dazu bewog ein weiteres mal zu sagen: Dieses Flossrennen ist das letzte. Trotz all diesen Umständen ist auch dieses mal das Floss fertig geworden. Mit mehr Glück als Verstand haben wir dann unser Kunstwerk aus der Scheune in Weinfelden heraus bekommen. Leider hatte Patrik nur immer die Maximum Höhe für das Rennen beachtet jedoch nie die Höhe des Scheunentores. Auf jeden Fall brachten wir unseren Stolz mit Müh und Not auf den bereitstehenden Lastwagen. Es war jedoch auch in diesem Jahr so das bei dieser Aktion einiges an Schaden entstand. Mit einem, 24 Stunden vor dem Rennen, lädierten Floss machten wir uns dann also an den Start, wo man höre und staune keine weiteren Demolierungen passierten. Am Sonntagmorgen 10.20 h gingen dann mehr Fremde als Swiss-Röhrer auf die Abenteuerreise Sitter-Thur. Was schreib ich hier eine Reise dauert normal eine weile jedoch bei diesen 7 Leuten wurde das Floss gerade mal nass dann waren einige hundert Steine dem Floss im weg. Ohne fremde Hilfe wären die Flösser wahrscheinlich jetzt noch verzweifelt dabei das 950kg Floss aus den Steinen zu heben. Dank dem sehr geringen Wasserstand waren die 7 Verwegenen nie in Gefahr trocken zu werden was dann auch bedeutete das Sie beinahe mehr im Wasser waren als auf dem Floss. Endlich kam dann das erste Wehr (doch besser wäre gewesen überhaupt kein Wehr wäre auf der Strecke) was uns nur den ganzen Unterboden auseinander riss und den armen Schwan den Kopf kostete. Trotzdem schwamm es weiter Richtung Bischoffszell. Dieser Ort hat eine wunderbare Geschichte (davon ein anderes mal mehr) für die Flösser jedoch eine grauenhafte. Wie jedes Jahr waren auch diesmal wieder die gleichen Paiassen am Werk wie all die vergangenen. Hier nun die Zerstörung in 3 Akten: 1. Akt die Flösser verlassen wie vorgeschrieben Ihr Floss und der Kapitän begibt sich auf dem schnellsten Weg unter das Wehr ans Ufer während die Mannschaft sich etwas weiter unten bereithält. Wir alten Flösser wissen das zu 90% das Floss ohne Käpten bei der Mannschaft ankommt (Aha). Das Floss begibt sich vorwärts das Wehr runter und wird unter grossem Jubel von der Besatzung ganz bestiegen. So sollte es laufen. 2. Akt Während der Kapitän noch auf dem Weg nach unten ist lässt der hintere der zwei Tröten unser Floss schon los. Was zur Folge hat da es ja vorne noch gehalten wird es sich seitlich auf das Wehr zubewegt. Der vordere merkt in einer Pause seiner Publikumsbelustigungen: Das Floss ist schon beinahe im Wehr und ich halte immer noch den Strick bloss schnell weg damit. Er hat dann auch unseren Kapitän anvisiert jedoch den Strick nicht zu ihm ans Ufer geworfen, sondern mitten ins Wehr. 3. Akt Unser Floss kommt seitlich das Wehr runter es war jedoch nur gegen die Schläge nach vorne abgesichert (siehe Akt 1) was zur Folge hatte das wir eine richtige Publikums- Attraktion wurden. Die Schäden waren gravieren: Die Verankerung vom Karussell war aus dem Unterbau gerissen. Der Aufbau sah aus wie der Wald nach Sturm Lothar kurz und bündig unser Floss sah aus wie wenn es durch eine Wasserturbine geschwommen wäre. Nach diesem Wehr wahr es schon beinahe ein Wunder das dieses Floss noch bis ins Ziel kam. Wir waren dann auch alle überrascht als wir uns gegenüber letztem Jahr noch um 7 Plätze verbessern konnten. Zwischen dem Flossbau und dem Flossrennen war noch unser mittlerweile traditioneller und berüchtigter Abstecher nach Rust an die Wildall-Party. Eigentlich kann man den Samstag sehr schnell erzählen. Wir waren zuerst wie jedes Jahr BSE-Spagetti essen und dann auf anraten von Roger auf eine Verdauungsspritzfahrt gegangen. Hier muss auch gesagt werden das Roger am meisten abbekam uns den weiteren Tag sehr nass in Angriff nahm (hä hä). Danach haben wir dann einige Beizli mit unserer Anwesenheit beehrt und unseren Club den Leuten etwas näher gebracht. Nach all den Besuchen wollte dann SWR 3 noch Aufnahmen für eine Sendung von uns machen. Roger’s Beitrag war an Euphonie kaum zu übertreffen und Patrik hat bewiesen das ab einem gewissen Pegel es besser wäre keine Moderationen mehr zu führen. Auf jeden Fall brachten wir den Samstag gerade so über die Bühne. Als am Abend dann um ca. Mitternacht im Park alles zu machte haben wir dann auch beschlossen ins Hotel zu gehen. Wir waren zwar alle sicher das unser Zimmer im ersten Stock lag aber der Zug zur Bar war einfach grösser ( Leider). Roger hatte dann die glorreiche Idee ein Ceipirrinia sei genau das richtige für uns. Nach 3 _ Stunden an der Bar und zwei Messbecher voll von dem Gesöff hat der Präsident dann endgültig den Schirm zu gemacht. Roger war noch euphorischer als am Nachmittag, von Martin hörte man gar nichts mehr und Vincenzo wurde immer weisser. Als wir nun aufs Zimmer gingen kam einem Helden in den Sinn das 4 Weizenbier zum Abschluss genau das richtige wären. Patrik musste nun am Boden schlafen, Vincenco musste mal mit der Schüssel sprechen, Martin verdrehte auch die Augen nur Roger trank das ganze Glas leer. Es liegt nun auf der Hand wer das Bier bestellt hat. Mehr schlecht als recht kamen wir am Sonntag dann in der Schweiz wieder an. Am 3. Juni fand bei schönstem Wetter die 2. Swiss-Röhrer Ralley statt. Die Teilnehmer mussten ab 12.30h 7 Posten anfahren und diese mit viel Geschick erledigen. Neu hatten wir bei jedem Posten noch einen Fragebogen bereit mit dem Zeitbonuse gescheffelt werden konnten. Leider war die Teilnehmerzahl in diesem Jahr auf 11 Autos geschrumpft, obwohl wir die Ralley massiv ausgebaut hatten. Martin hat 4 Monate vor der Ralley mit seinen Mannen mit der Organisation begonnen und eine Top organisierte Ralley auf die Beine gestellt. Gegen 17.00h trafen dann die ersten Autos am Ziel ein und alle waren des Lobes voll. Die Auswertung war so gedacht das Patrik die Fragebogen korrigiert und die Bonifikationen gleich einschreibt so das Roger im Rechnungsbüro gleich mit der Auswertung beginnen und die Rangliste erstellen konnte. Nachdem alle gegessen hatten war Roger mit der Rangliste fertig und der Präsident konnte mit der Rangverkündigung beginnen. Alles lief völlig problemlos bis zu dem verflixten 3 Rang den es auf der Rangliste nicht gab. Roger hatte in der Hektik ganz einfach von Rang 4 gleich auf Rang 2 umgestellt. Nun stand Patrik da vorne sagen wir mal wie ein Depp und quasselte sich so gut es ging aus der doch sehr peinlichen Situation. Ein Kompliment an alle Teilnehmer denn sie nahmen es mit sehr viel Humor auf und damit konnte am Schluss Roland Dudli wieder als Sieger vom Platz gehen. Den gemütlichen Abend beendeten wir um ca. 03.00h aber es war allen Swiss-Röhrer anzumerken das die mangelnde Teilnehmerzahl und die viele Arbeit auf die Stimmung schlug. Über die 50 Jahre Feier in Münchwilen möchte ich den Bericht nur in Stichworten fassen: Wetter: Freitag, Samstag super Besucher: viele nur nicht bei uns Standplatz: jenseits von gut und böse Getränke: Eisgekühlt Umsatz: ausser Spesen nichts gewesen Clubber: Trotz allem bester Laune Musik: Die beste auf dem Platz Schlaf: viel zu wenig Einsatz: Das beste was ich je erlebt habe Schluss: Ausser viel Arbeit und ein wenig Spass der schlechteste Anlass den wir je hatten. Der Elch-Abend wurde zu Gunsten eines Gagtorybesuches geopfert. Es war wieder einmal ein Abend voller Spass von denen wir in diesem Jahr einfach zu wenige hatten. Ich bedauere dies sehr den wir hatten keinen einzigen Elch-Treff und auch sonst keinen Abend für die Gemütlichkeit. Unser Club sollte in einem Jahr nur einen Anlass machen max. 2 alles andere übertrifft einfach unseren Einsatz. Das ganze würde anders aussehen wenn wir 20 Aktivmitglieder hätten aber sicher nicht nur mit 8 Schnäuz. Wir sind im Swiss-Röhrer um Spass zu haben und nicht um uns krumm zu schuften und dies soll auch immer so sein. Präsident SWR 3 Fan Club Swiss-Röhrer Hutter Patrik |