Jahresrückblick 1998
Zum erstenmal beschlossen wir am Mammut-Flossrennen Sitter- Thurteilzunehmen Wenn wir jedoch gewusst hätten welchen Aufwand dieses Unternehmen mit sich zog hätten wir es wahrscheinlich sein lassen
Für den Unterboden alleine, brauchten Martin und Patrik die Samstage von 3 Monaten Mit dem Aufbau begannen wir dann im Januar Bei eisiger Kälte begannen wir die Styroporblöcke zusammen zu leimen so das sie ungefähr die Form des jeweiligen Teils bekamen Es begann nun der Teil der Arbeiten bei denen man machen konnte was man wollte das Schlussresultat war immer das gleiche, man war von Kopf bis Fuss weiss Der Nachteil von Sagex ist das er sich durch die Bearbeitung statisch aufläd und so an allem und jedem haftet Die arbeiten gingen dennoch zügig vorwärts und schon bald konnte der Sagex-Elch bestaunt werden Die nächste Arbeit war der Fehler des Jahres, denn Patrik wollte den gesamten Elch mit
Weissputz verkleiden Diese Arbeit war bei dem kalten Wetter äusserst eklig, weil einem immer die Hände im kalten Wasser unterkühlten. Der Aufwand war auch gewaltig und der Elch bekam ein ungeheures Gewicht. Endlich war auch diese Idee umgesetzt und es konnte mit dem anmalen begonnen werden. Langsam aber sicher wurde die Zeit knapp jedoch am 9 Mai war es soweit der Elch war fertig und das Floss musste an den Start.
Nun war es jedoch so das der Elch noch nie auf dem Floss war Der Unterboden musste aus Gewichtsgründen nun zuerst auf den Anhänger geladen werden und danach der Elch darauf montiert werden. Wir legten also den Elch auf das Floss und hatten vor ihn dann so aufzustellen. Dieses Unterfangen führten wir dann auch aus was unserem Piraten glatt sein noch ganzes Bein kostete. Die Panik war gross unter den Flössern sollte die ganze Arbeit für die Katz gewesen sein? Der Elch wurde nun unter Mithilfe aller aufgestellt sein Bein ausgerichtet und dann die ganze Gestalt mit Stahlseilen runter gespannt Welch ein Wunder der Käpten hielt sich von alleine auf den Beinen doch würde er den Transport überstehen?
Ohne weitere Problem kamen wir im Ziel an und erlebten dort die nächste Überraschung. Es stand ein Lastwagen mit Kran bereit um die Flosse an das Wasser zu heben Leider hatte unser Floss keine Hacken vorgesehen um die Gurten einzuhängen. Somit blieb uns nichts anderes übrig als, mit dem eh schon beschädigten Kameraden, an den Fluss zu fahren und die Tonne von Hand runter zu heben Trotz all diesen Unannehmlichkeiten konnten wir mit Zuversicht auf den Sonntag schauen und uns an den Flösserabend machen.
Am nächsten Morgen waren alle Flösser nur auf eines gespannt, würde dieses Ding mit allen Leuten an Bord auch wirklich schwimmen wie es Patrik versprochen hat?
Punkt 9.56h lief unser Boot vom Stapel und es schwamm wirklich und ehe sich die Flösser versahen machten sie eine wunderbare Pirouette. Nach der Drehung kam das abrupte Ende, viele, viele Steine versperrten den Weg und es war fremde Hilfe nötig um dieses Hindernis zu überwinden. Nach einiger Zeit mussten die Flösser feststellen das Patrik nicht übertrieben hatte als er sagte ihr werdet nie trocken und seit froh wenn noch an einem Bein eine heile Stelle ist. Es war Arbeit pur und nach einiger Zeit mussten alle merken das Hektik und abrupte Bewegungen unserem Aufbau nicht bekamen. Zuerst fehlte ein Arm, nach dem ersten Wehr ging unser Radio baden und es riss uns den ganzen Unterbodenschutz weg Das zweite Wehr war für den zweiten Arm das Ende. Alles hatte jedoch sein gutes, an unserem Verpflegungsposten wussten sie mit der Zeit genau wann wir etwa kommen denn die Zahl vorbeitreibender Bestandteile wurde immer kürzer
Kurz wir kamen mit einem stark in Mitleidenschaft gezogenen Elch im Ziel an aber das muss gesagt werden der Elch stand noch auf dem Floss. Dieser Sonntag war anstrengend und ermüdend aber toll und erlebnisreich dazu. Die Flösser merkten jedoch erst am Abend unter der Dusche an wievielen Orten die Haut fehlte und wie sehr die Knochen schmerzten.
Zwischen dem Flossbau war noch ein SWR 3 Anlass angesagt nämlich die Elch-Party im Europapark in Rust. Es war an diesem Samstag Schweinekalt und wir versuchten unsere Körper von innen mit etwas hochprozentigem aufzuwärmen. Bis am Abend hatten wir uns doch schon erheblich aufgewärmt und wir stürzten uns ins Europapark-Nachtleben. Alles ging gut bis wir Karl Ewald kennenlernten und er uns einen Kurs im Weizenbier trinken gab. Nach 2 Stunden lntensivkursus mit Karl war plötzlich Martin wie vom Erdboden verschollen. Zuerst schickte Patrik Roman auf die suche nach dem Kerle denn er wollte nur aufs WC. Nun war es so das Roman auch schon 1 Stunde weg war und Patrik machte sich langsam Sorgen. Nach Ca. 1.5 Std tauchte Roman wieder auf jedoch ohne Martin wir suchten dann zusammen noch den ganzen Park ab jedoch ohne Erfolg. Schliesslich nach 3 Stunden Suche und keinem Ergebnis gaben wir es auf und gingen mit Karl weiter denn wir dachten der kommt dann schon zum Auto.
Als der Park zumachen wollte tauchte plötzlich unser verlorener Sohn wieder auf. Wir fragten ihn natürlich wo er war, die Antwort verblüffte uns, denn Martin fand nicht mehr aus dem WC in jenem Restaurant (es hatte jedoch nur 2 Ausgangstüren). Liebe Swiss-Röhrer merkt Euch, suchet nicht zu lange und in der Ferne wenn das WC liegt so nah. Wir schlossen auch noch gute und nette Bekanntschaften die wir am Sonntag noch eindringlich vertiefen konnten bevor wir uns wieder in das Schweizerländle machten
Zum ersten mal in diesem Jahr hatten wir an den Elch-Treffs spiele vorgesehen. Begonnen haben wir das ganze im Herbst mit einem Kegelabend. Für den Club bedeuten diese Abende viel Spass, Unterhaltung und gemütliches Beisammensein. Die Gaudi war immer gross und dieser Zusammenhalt muss gepflegt und ausgebaut werden. Es wäre schade wenn in diesem Club nur gearbeitet werden muss und einfach die Gemütlichkeit mit ein wenig Unterhaltung zu kurz käme. Deshalb sollten diese Abende vermehrt stattfinden.
Der Elch-Abend fand in diesem Jahr bei Patrik zu Hause statt. Es kamen 9 Leute es wurde jedoch Futter vernichtet für 14 Personen. Eines möchte ich hier festhalten wenn je irgendwann mal Essensnotstand herrscht werde ich nicht in der Nähe von Mitgliedern des SWR 3 Fan Clubs Swiss Röhrer sein.
Dieser Abend war für die Gastgeber eine dauernde Kocherei und für die Gäste ein Kampf um das Futter. Wie schon vorher beschrieben ein Abend voller Gemütlichkeit und Gaudi.
Präsident SWR 3 Fan Club Swiss-Röhrer
Päde