Höllenritt beim
Rafting-Weekend
Am ersten Juni-Wochenende war es endlich soweit. Das erste Swiss-Röhrer-Adventure-Fun-Weekend (auf gut Deutsch: Indiana-Jones Wahnsinns-Trip) konnte beginnen.
The actors: Denise, Beni, Nadja, Peter, Matthi, Vincenzo, Roman, Roli, Rog und als special Guests Petra und Marco.
Wir waren somit (bitte selber zählen) Personen, wobei Neune davon schon am Samstagabend anreisten um sich gut anzuklimatisieren. Das geschah natürlich bei einheimischen Spezialitäten (Pizza) und den üblichen Eingeborenenritualen (Bier auf Wein, im Magen kurz umrühren lassen und mit einem kleinen Drink nachspühlen).

Der Sonntag startete mit einem extra für uns hergerichtetem Frühstücksbuffet, viel Sonne und angenehmen Temperaturen.
Nach dem Auschecken cruisten wir mit den Autos zum Rafting-Zielgelände wo wir kurz darauf auch auf Nadja und Peter trafen.
Mit dem Zug gings dann Richtung Ilanz und kurze Zeit später war’s soweit:
Wir standen am reissenden Vorderrhein. Zum guten Glück kam unser Guide aus Neuseeland und sprach nur Englisch. Dementsprechend verstanden wir von seinen Sicherheitsbestimmungen und Gefahrenhinweisen praktisch nichts und mussten uns auch keine weiteren Sorgen machen.
So kam es wie es kommen musste. Schon nach kurzer Zeit verloren wir einen kompetenten Vertreter der Versicherungsbranche. Matthy konnte in diesem Moment niemand das Wasser reichen, es stand ihm mittlerweile auch schon bis zum Hals. Nach kürzer Überlegung (und ausnahmsweise ohne Befragung des Kassier) stellten wir fest, dass wir uns einen Mitgliederverlust nicht leisten können. So hievten wir Matthy dementsprechend schnell wieder an Bord.
Die grösste Herausforderung der Strecke ist die "schwarze Wand" die wir als erstes Boot durchfuhren. Hätte es Punkte gegeben so wäre es sicher eine 9.9 gewesen.
Nach dieser Durchfahrt hatten wir den Pott definitiv im Griff. So nach zirka 2 Stunden Fahrzeit gab es eine Zwischenverpflegung im Grünen mit Grill. Die Pause tat gut und gab Energie für die zweite Etappe.
Der Fluss wurde ab jetzt wesentlich breiter, die Fahrt entsprechend ruhiger. Damit es nicht zu ruhig wurde, übergab unser Guide das Kommando und das Ruder an uns. Es ist festzuhalten, dass einzelne Szenen die folgten an die Piraten in den Asterix-Bänden erinnerten...
Müde und geschafft erreichten wir nach zirka drei Stunden Gesamtfahrzeit das Ziel in Reichenau.
In Chur konnten wir dann bei einem kühlen Bier, einer Glace oder einfach einem Mineralwasser nochmals alles in Ruhe verarbeiten.
In der Tat, wir haben es alle geschafft und man wird noch lange davon sprechen:

-- !!! Vom Tag, an dem wir den Vorderrhein bezwangen !!! --