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Gleitschirm-Weekend in Engelberg
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| Ein unvergessliches Wochenende erwartete die Teilnehmer des ersten Gleitschirm-Weekends in Engelberg am 14./15. Juni. Mit dabei waren die Clubber Roli-, Mathy-, und Martin von Bülow, Stone, Vincenzo und Roger, sowie die "Fastmitglieder" Jocelyne, Lore und Ernesto. Wobei man sich fragt, ob wirklich alle gewusst haben, auf was sie sich beim Anmelden eingelassen haben. Aber es schien so, denn es trafen am Samstagabend alle Teilnehmer in Engelberg ein, Lore und Mathy sogar beinahe direkt aus Kroatien. Engelberg empfing uns mit Blitz und Donner und vor allem mit viel Regen. Da keimte bei manchem schon der Gedanke und die Hoffnung auf, dass man am nächsten Tag bei schlechtem Wetter gar nicht starten würde... |
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| Aber der Reihe nach. Um was es sich bei einem Clubanlass nach spätestens zehn Minuten handelt ist längst allen klar: ums Futter. Hunger weckt Energie, also starteten wir zu einer wilden Erkundungstour mit zwei Autos durch das Dorf. Nach der beinahe zweiten Runde wurde mittels Handy navigiert, und danach wurde der arme Roger auch noch durch den strömenden Regen geschickt um einige Lokale auszukundschaften . Eine Pizzeria schien uns angemessen und tatsächlich, wir hatten gut gewählt. |
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| Als nach zwei Stunden der Hunger besiegt war, ging‘s an die Flugangst. Diese versuchten wir im Dorf-Pup wegzutrinken, was auch beinahe gelang... Der Sonntag startete mit wenig Restwolken aber zum Teil noch Restalkohol in den Knochen. Nach dem Frühstücksbuffet begannen wir um 9 Uhr mit der Anreise nach Beckenried. Und ausgerechnet auf dieser Strecke hat mein bester Joker nicht gezogen. Vincenzo und ich fuhren in der ältesten Karre im Feld (British Elend), aber es wollte sich einfach kein Defekt einschleichen. Also erreichten wir alle pünktlich die Talstation der Seilbahn Beckenried Klewenalp, wo wir "begeistert" den schon fliegenden Paraglidern zusehen konnten. |
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| Unsere drei Piloten waren ebenfalls schon erschienen, also gab es kein Halten mehr und die Bergfahrt begann. In der Gondel konnte jedoch nicht mehr von Halten die Rede sein, vielmehr war ein intensives Klammern und Festkrallen an Fenstern und Haltestangen zu beobachten. Oben angekommen gings direkt zum Startplatz und kurze Zeit später (nach dem Unterschreiben einer eher mageren Unfallversicherung) war Jocelyne als Erste auch schon startklar. |
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| Es folgte noch etwas Theorie nach dem Motto "Gring ache o säckle" und danach war Jocelyne auch schon in der Luft. Nummer zwei und drei waren Roger und Stone, wobei ich vor lautem Rennen den Start beinahe nicht mitbekam. In der Luft war’s dann wohl für alle ein ganz tolles Flugerlebnis. Die Thermik war zwar nicht besonders gut, die Sicht aber grandios und so hoch über dem Boden konnten auch keine weiteren Bedenken mehr aufkommen. Nach ca. 25 Minuten Flug und Genuss hatte dann jeder seine persönliche Landung "hinzulegen", wobei das einige (darunter auch ich) sehr wörtlich nahmen und im wahrsten Sinne des Wortes "ins Gras bissen". In der zweiten Gruppe starteten Lore, Mathy und Roli und in den Genuss des längsten Wartens auf den Start kamen Ernesto, Vincenzo und zuletzt Martin. Aber in Beckenried angekommen, waren ausnahmslos alle vom Gleitschirmflug überwältigt und hatten ihren Spass dabei. Es war für die Teilnehmer der erste Gleitschirmflug überhaupt, aber ich denke, es wird für die Meisten nicht der Letzte gewesen sein... |
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| Kaum hatten wir den Flug überstanden, kam natürlich auf breiter Front wieder Hunger auf. Direkt am See konnten wir uns in einem Restaurant erneut stärken, wobei ich die Frage, ob es nun auf der Seeterasse oder unter den Bäumen kühler war, nicht nochmals aufwerfen möchte |