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Bierkultur in Reinkultur
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| Dass unser Club nicht nur aus Spass und Tollerei besteht, wissen mittlerweile ja die meisten. Tatsache ist, dass wir uns immer öfters für verschlossene Kulturen und Gebräuche interessieren und uns in die entsprechenden Fachgebiete vertiefen. So auch am 05. Oktober 2002. Unser diesjähriges und erstes Seminar führte uns zu Hefekulturen, unterschiedlichsten Gebräuen und aufschlussreichen Begegnungen. Aber der Reihe nach: Nadja, Roli, Päde, Roman, Peter, Martin, Matthi, Roger und als "special guests" Dani, Philipp und XXXXX trafen sich am Samstagmorgen in Lommis. Unter Führung von Martin (am Morgen konnte er noch führen) erreichten wir dann ziemlich pünktlich Unterstammheim und unseren kulturellen Leiter, den Hopfenbauer Markus Reutimann. Wir wurden sehr freundlich empfangen und waren bereits kulturell tätig (Bier) als etwa 30 Minuten später "AUNUN" Matthi, Roli und Dani eintrafen (AUNUN= AUto-Navigationssystem-UNterstützt). |
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| Somit konnte der Anlass beginnen. In einer wunderschön umgebauten Scheune wurde uns nun von Markus die Kunst des Bierbrauens nähergebracht. Wir durften Hand anlegen beim Malzschroten, beim Heizen und Rühren. Dass war nun schon beträchtlich viel Arbeit und führte zu vermehrtem Durstaufkommen. |
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| Als nach zirka einer Stunde die 1. Stufe zum Brauen des Bieres erreicht war, starteten wir erneut kulturell durch und liefen den Hopfenlehrgang ab. Die Ausführungen von Markus waren sehr interessant und für alle lehrreich. Eindrücklich sind vor allem die mächtigen Hopfenpflanzen die bis zu 12 Meter in die Höhe wachsen. Im Herbst werden diese zwar ebenerdig abgeschnitten, einige wenige Pflanzen blieben aber zu Demozwecken stehen. Der Pfad ist mit mehreren Infotafeln ausgerüstet. an welchen Markus immer sehr pointiert und aufschlussreich Auskunft geben konnte. Dabei zeigte er uns nicht nur die Sonnenseite des Hopfenbauers (es gibt nur noch eine Handvoll in der Schweiz), sondern wies auch auf die Probleme in der Branche hin. Der Importdruck ist gross, die Anbauflächen in der Schweiz klein und somit international nicht mehr konkurrenzfähig. Zurück in der Scheune wurde schon bald das feine Mittagessen serviert. Wir liessen es uns herzhaft schmecken. Anschliessend gabs dann nochmals ein wenig Arbeit am Biersud. Belohnt wurden wir daraufhin mit einer Bierweltreise durch die verschiedensten Biersorten wie Weizen-, Dunkel-, Hanf- und "Starkbier". Zum Glück waren die Gläser entsprechend klein... |
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| Markus gab dabei die eine oder andere Anekdote zum Besten und zeigte uns dabei auf witzige Weise seine Ideen aus Hopfen und Malz. So stellt er zum Beispiel Hopfenschnaps, Liqueur, und Badezusatz her. Bald werden weitere Produkte folgen... Gegen Abend zogen wir uns dann ins Séparé zurück wo wir ungestört weiters.... ähh degustieren konnten. Wir verstanden einfach nicht, dass jede Flasche so gut wie die vorherige war. |
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| Irgendwann kam dann aber erstaunlicherweise auch noch Hunger auf. Schweren Herzens mussten wir uns von Brigitte und Markus verabschieden, natürlich nicht ohne zuvor noch den hauseigenen Shop besucht zu haben. Die bestellten "Privatchauffeusen" führten sich und uns anschliessend sicher nach Wil zum Italiener. Bei Pizza und ausschliesslich San Pellegrino Mineralwasser liessen wir den tollen Tag mit vielen Eindrücken ausklingen. P.S. Leider hat der Autor dieses Berichtes schon wieder einiges vergessen (wie mag das wohl kommen?). Deshalb an alle Clubber der Hinweis: Beim nächsten Anlass unbedingt selber teilnehmen! |